Samstag, 7. Dezember 2013

Von Napier über Gisborne ans Ostkap

Mein nächster Zwischenstopp auf dem Weg zum Ostkap war Gisborne, eine kleine schnuckelige Stadt und auch historisch gesehen einer der ersten Orte, den Europäer entdeckt haben. James Cook ist hier gelandet als zweiter europäischer Seefahrer nach Abel Tasman. Auf einem Aussichtspunkt mit Sicht über die Poverty Bay steht eine ihm gewidmete Statue.



Und gleich daneben noch eine Attraktion:

Als Princess Diana Neuseeland besucht hat, war sie auch in Gisborne und hat (auf dem Bild) den rechten Baum gepflanzt, davor ist ein Gedenkstein.



Ob James Cook auch so begeistert war von der Poverty Bay? :)




Etwas weiter im Landesinneren habe ich noch die Rere-Falls besichtigt, aber die eigentliche Story ist die, dass ich mit meinem Auto auf dem Parkplatz stecken geblieben bin und glücklicherweise auch gleich Hilfe kam mit 3 Männern, die mich mit ihrem Pickup rausgezogen haben :) Nettes Volk hier..




Auf dem Weg zum Ostkap geht es wieder etwas ländlicher zu.
Zum Glück muss man eigentlich sagen, denn sonst wäre dieser Anblick längst nicht so schön..



Am Ostkap hatte ich dann wohl die verrückteste Idee seit langem: Wie wäre es denn, als erster in Neuseeland den Sonnenaufgang zu sehen? Also Wecker gestellt um halb 4 Uhr morgens und bei kompletter Dunkelheit über Schotterpisten zum Leuchtturm am Ostkap gefahren und dabei Tiere gesehen, die einfach über die Strasse laufen wie Wildschweine und Pferde. Am Leuchtturm angekommen ging es erstmal 30 Minuten den Berg hoch (zu Fuss versteht sich) aber ich habe es wohl unterschätzt ohne Kaffee und Frühstück da rauf zu laufen.



Die ersten Sonnenstrahlen die Neuseeland erreichen. War zwar leiderleiderleider bewölkt, aber wie gesagt - Es kann nicht nur Sonne geben - Hatte trotzdem etwas von einem magischen Moment :)


Und da nochmal der Leuchtturm auf dem Hügel.


Die Strasse auf dem Rückweg.


Und die liebe Tierwelt, die einen "Stau" mit drei Autos verursacht hat :) Konnte leider nur durch die Windschutzscheibe fotografieren, weil die Pferde sehr schnell rumgaloppiert sind, daher sind ein paar Schmierer auf dem Bild.

 
Und ein paar Meter weiter hat uns eine Kuhherde den Weg versperrt (samt Kalb und Bullen) also eine heikle Geschichte, aber nach 20 Minuten konnten wir auch an denen vorbei (obwohl der Bulle mich angeschaut hat als würde er gleich mein Auto torpedieren).


Und damit wären wir wieder bei heute, wo ich wieder am Dreh- und Angelpunkt Auckland bin, denn morgen geht es weiter mit Sydney - Bis dahin noch eine schöne Nacht/Tag
Euer Max

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