Dienstag, 15. April 2014

Der Heimweg

Hallo und damit so ziemlich das letzte mal ein Update von meinem Abenteuer -
Da ich jetzt erst wieder alles aufgearbeitet habe und endlich mal Zeit habe meine Bilderansammlung mal in Angriff zu nehmen kommt jetzt noch ein kleines Update über meinen Weg von Auckland über die Fidschis über Kuala Lumpur bis nach Frankfurt.

Nachdem ich Auckland (fast) endgültig Goodbye gesagt habe, ging es auf die Fidschis, das Hotel war sehr gemütlich und alles in allem hatte ich auch dort eine schöne Woche: Hier der Eingang (sieht schon sehr Fijianisch aus ;) )


Und obwohl es immer sehr heiß und noch dämpfiger war habe ich mich auf den Weg begeben mal die Umgebung ein bisschen zu erkundschaften - ca 2 Kilometer entfernt war das Arts&Crafts Cultural Village, also quasi ein Komplex mit Souvenier-Shops, hin und wieder auch kulturellen Aufführungen und ein Restaurant - Dennoch hat es den Lebensstil der Einwohner gezeigt - Sehr simpel und (meist) nicht luxuriös. 


Wieder am Hotel ist mir doch klar geworden, dass ich auf jeden Fall nicht sehr aktiv werde, etwas Entspannung hat noch nie jemandem geschadet :)
Hier vom hoteleigenen Strand:


Und pünktlich zum letzten Abend habe ich eine wunderschöne Abendstimmung von meinem Balkon aus beobachtet, leider kann man die Stimmung nie so wirklich festhalten.


Kurz und gut, am nächsten Tag bin ich um 3 Uhr morgens aufgestanden um erstmal 2 Stunden zum Flughafen zu fahren, ab dann lief alles entspannt, um 8 Uhr ging es dann endlich los auf meine Sechzig-Stunden Reise nach Hause, am selben Tag noch (um 1 Uhr mittags) bin ich in Auckland gelandet, wo ich samt Koffer aus dem Flughafen raus bin, den Koffer habe ich in einem Schliessfach gelassen und bin dann in die Stadt, denn mein Anschlussflug ging erst 12 Stunden später. Dort habe ich nicht viel gemacht, v.a. da es geregnet hat - Ein kleiner Ausflug zum Starbucks, dann Subway (wie in den "alten" Zeiten :) ) und dann habe ich mir die letzten Stunden in Neuseeland am Flughafen vertrieben, und dann (mitten in der Nacht) ging der Flug - Auckland nach Kuala Lumpur.
So jetzt muss man noch kurz wissen, gelandet bin ich planmäßig um 7.40 Uhr morgens in Kuala Lumpur, da aber mein Anschlussflug nach Deutschland erst 17 Stunden später ging habe ich die Chance genutzt und habe mir Kuala Lumpur mit einem Hop-on-hop-off Bus angesehen. Da Kuala Lumpur fast direkt am Äquator liegt, war die Temperatur dementsprechend schweißtreibend, da war ich auch sehr froh, dass der Sightseeing-Bus klimatisiert war :)
Also ein beeindruckender Punkt war der Palast der Königsfamilie Malaysiens:


Man merkt auch, dass das Land auch muslimisch angehaucht ist.


Und dann DAS Wahrzeichen, die Petronas Twin Towers.


Man hat auch gemerkt, wie präsent das Thema "Flug MH370" ist, auf Bussen, auf Werbetafeln und Werbebannern - Überall wurde Mitgefühl ausgesprochen.


Dann (schon kurz vor Ende) bin ich noch auf den KL Tower (der Aussichtsturm).



Und ja.... Das wäre es wohl gewesen, seit über einer Woche sitze ich schon wieder in Deutschland, habe so gut wie alle Menschen wieder gesehen, und auch wenn Neuseeland damit beendet ist, es war nur der Anfang von einem viel größeren Abenteuer - Arbeit, Studium, das restliche Leben. 
Es war jeden Tag, jedes Hoch und Tief wert, und damit ade war schee, gute Zeit
Euer Max

Dienstag, 1. April 2014

Time to say goodbye

Vor 5 Monaten hat alles angefangen und in 3 Tagen ist das Abenteuer Neuseeland auch schon wieder vorbei...
So sehr ich mich inzwischen auch freue, wieder heimzukommen, so hätte ich auch nochmal ein paar Monate auf der anderen Seite der Welt verbringen können... 
Aber man sagt ja so schön, man soll aufhören wenn es am schönsten ist, also ist es richtig jetzt Schluss zu machen (auch wenn ein 60-Stundem-Flug vor mir liegt :) ).
Damit will ich mich nochmal bedanken bei allen, die meinen Trip möglich gemacht haben und ihn zu dem gemacht haben, was er war...
Also, damit finale liebe Grüße von den Fijis, sehe euch alle nächste Woche auf der anderen Seite der Welt :)
Euer

Max :)

Dienstag, 25. März 2014

Ade war schee

So, es ist an der Zeit Abschied von Neuseeland zu nehmen..
Noch sitze ich im Hostel, aber in einer halben Stunde fahr ich mit dem Bus an den Flughafen wo ich nochmal zweieinhalb Stunden warte bis mein Flieger ins Paradies - oder um einen Namen zu nennen - die Fijis.
In den letzten zwei Wochen ist nichts bewegendes passiert, vor 4 Tagen habe ich mein Auto verkauft (Gut, dass das unkompliziert geklappt hat) - der Abschied fiel zwar schwer, aber alles muss ein Ende haben - Den Rest der Zeit habe ich mit Freunden verbracht, die ich im Laufe meiner Zeit hier getroffen habe und die letzten sind gestern Richtung Heimat (Deutschland) geflogen.

Ich war noch auf dem Skytower und noch einmal auf der Vulkaninsel Rangitoto Island, Bilder folgen, da ich bis Deutschland voraussichtlich keine Möglichkeit haben werde, Bilder von der Kamera zu veröffentlichen.

Und so sitze ich hier im Zimmer, alle Sachen sind gepackt (erstaunlicherweise ist mein Koffer nicht so berstend voll wie ich vermutet habe) und bin bereit zu gehen - Weg aus der "zweiten Heimat" Auckland, aber man soll aufhören wenn es am Schönsten ist..
In genau 10 Tagen komme ich in Deutschland an (Aber in 8 fliege ich schon los, ein Hoch auf Layover-Flüge)..

Nundenn, ab auf die Fijis, Sommer, Sonne, Strand - wunderbarer Abschluss :)
Bis dahin macht euch ein paar schöne Frühlingshafte Tage und Adieu,
Euer Max :)

Donnerstag, 13. März 2014

Der Weg zurück

So damit vorläufig der letzte Eintrag mit Bildern
Kurzfassung: Nach dem beeindruckenden Whale Watching ging es auf die Fähre zurück auf die Nordinsel, wo ich je einen Zwischenstopp in Napier und Rotorua gemacht habe, gesehen habe ich dort eigentlich schon fast alles, es war nur um der lieben Erinnerung willen :)
 
Hier das kleine Hafenstädtchen Picton, von der die Fähre abgelegt hat.

Diese Fähre habe ich extra tagsüber gebucht, um etwas von den "Sounds" zu sehen, die ich letztes mal vor lauter Dunkelheit nicht sehen konnte.
 


Und nach 3 Stunden leichtem Geschwanke haben wir dann in Wellington angelegt.
 

Am Tag darauf bin ich dann in Napier angekommen, ist eine schöne Stadt, und ein noch schönerer Starbucks ( ;) ) und praktischerweise war an dem Tag auch eine Art "Ausstellung" von Oldtimern in der Innenstadt, sieht man auch nicht alle Tage :)
 




So, das ware es dann wohl gewesen von der grossen Reise, momentan sitze ich wieder wie so oft in Auckland, wo ich die nächsten Tage noch verbringe bevor es auf die Fijis geht und somit auch nach Hause. Hier hat der Herbst schon angefangen, was man vor allem daran merkt, dass es jetzt (8 Uhr abends) schon dunkel ist.
Und auch wenn ich keinen Tag missen will von meinem Abenteuer hier, so ist es mir doch recht irgendwann wieder in Deutschland anzukommen, denn wie das Wort "Abenteuer" schon sagt, ist es nicht immer nur Relaxen und Sonne geniessen, aber trotzdem werde ich mich gerne an Neuseeland zurückerinnern.
Bis dahin schöne Zwei Wochen, spätestens von den Fijis gibt es wieder ein Update,
Macht es gut Leute und Aloah
Euer Max :)

Freitag, 7. März 2014

Abel Tasman/Kaikoura/Das Ende naht

So liebe Leut, nach dem Franz Josef Gletscher habe ich den vermutlich grössten geographischen Sprung gemacht in ganz Neuseeland, denn von dort aus bin ich über 500 Kilometer nach Nelson gefahren, von dort aus habe ich keine kleine Halbtageswanderung gemacht im berühmten Abel-Tasman-National Park - Die Anstrengung hielt sich in Grenzen, da es meistens topfeben war.
Aber ich kann auf jeden Fall jedem zustimmen, der mir bis jetzt gesagt hat, dass der Abel Tasman wunderschöne Strände hat.
 





Nach Nelson/dem Abel Tasman Track ging es auch schon weiter wieder nach Kaikoura, wie manche vielleicht noch wissen war ich hier schon vor einem Monat zum Whale Watching, was aber erfolglos blieb auch beim dritten Anlauf. Also hatte ich geplant (Da ich finde, dass so etwas ein MUSS ist) am Ende der Reise noch einmal hier her zu kommen, und voila, endlich ging es zum Whale watching!
 Hier nochmal die Bucht vor Kaikoura, dieses Mal mit wesentlich schönerem Wetter.
Mir gefällt dieser Anblick jedes Mal aufs Neue, das Meer und gleich dahinter alpine Berge :)

Auf der Whale Watch Tour haben wir insgesamt drei Pottwale gesehen, wie man an dem nächsten Bild erkennen kann ist es typisch für sie das Wasser in einem 45 Grad Winkel "rauszupusten".
Im Bild ist auch noch ein anderes Schiff der Whale Watch Tour-Firma 


Ein Flossenbild (leider etwas schief, war entsprechend Seegang - was auch dazu geführt hat, dass auf dem Weg zurück zum Hafen Einige seekrank wurden)






Und das ware auch schon die Whale Watch Tour, ich habe natürlich gefühlte 1000 Bilder gemacht ( ;) ) aber diese waren die Besten.
 
Gut, damit zu einem abrupten Themenwechsel:
Wie schon einige wissen, liegt mein Flug nach Deutschland ja nicht mehr in all zu weiter Ferne, und da ich ein Auto besitze, das auch mal den Besitzer wechseln muss, kann ich leiderleider nicht bis zum allerletzten Tag rumreisen. Das heisst, morgen gehe ich wieder auf die Fähre, die mich auf die Nordinsel bringt, von da aus fahre ich noch etwa 3 Tage zu den Highlights/Campingplätzen, die es wert sind nochmal zu besuchen und ab Ende nächster Woche bin ich in Auckland, wo es nur noch darum geht einen Käufer für das Auto zu finden.
 
Damit will ich im Endeffekt sagen, die Reise im Abenteuerland Neuseeland ist quasi vorbei, trotzdem fühle ich mich irgendwie noch nicht bereit innerhalb der nächsten Tage meine Koffer schon zu packen um zurück ins Hostel zu gehen und somit mit Neuseeland abzuschliessen, aber
Alles hat ein Ende (nur die Wurst hat zwei) und damit wollte ich mich jetzt schonmal im Vorraus kurz und knapp bedanken bei allen "Mitwirkenden" :)
Es war auf jeden Fall eine Zeit, die unvergesslich bleibt!
 
Trotzdem ist das lang nicht das Ende dieses Blogs, es liegt ja auch noch einiges vor mir (Nur nicht in Neuseeland :) )
 
Bis dahin noch ein paar schöne Tage, ich habe gehört in Deutschland lässt sich der Frühling zumindest vorrübergehend blacken (dafür fängt der Herbst hier an :) ) geniesst die Wärme und bis dann
Euer Max :)

Freitag, 28. Februar 2014

West Coast up to Franz Josef Glacier

Und nachdem ich mich, von meiner verrückten Idee des Bungy-Sprungs erholt habe, habe ich mich auf den Weg zum Franz-Josef-Gletscher gemacht an der Westküste, auf dem Weg dorthin der Lake Hawea
 
Und Knights Point an der Westküste. 



Heute habe ich dann den einstündigen Wanderweg zum Franz Josef Gletscher gemacht, auch da wieder ein sehr mystischer Anblick.


Leider konnte man nicht wirklich nahe an den Gletscher, dazu vielleicht zwei Geschichten:
1. Vor 7 Jahren ging der Gletscher bis zu dem Punkt, an dem ich das Foto gemacht habe, jetzt ist er einige hundert Meter entfernt, trotzdem interessant mal einen Gletscher gesehen zu haben, das ewige Eis.
2. Habe ich mir auch überlegt, ob es nicht doch einen Weg gibt, auf den Gletscher zu kommen, aber der einzige Weg dorthin zu kommen ist mit einem Heli im Zusammenhang mit einer geführten Wanderung.



Und auf dem Rückweg habe ich gesehen, wie sich eine Menschentraube neben dem Weg gebildet hat, die alle in eine Richtung geschaut haben, und was war da?
Dieser kleine Freund :)
Damit sind wir wieder bei heute angelangt und morgen geht es weiter in den Norden nach Nelson, bis dahin alles Gute und schöne Zeit
Euer Max :)


Queenstown and surroundings

Nach Milford Sound bin ich auf direktem Weg nach Queenstown gefahren, wo ich dann insgesamt zwei Tage geblieben bin, grossartige Geschichten auf dem Weg dorthin gibt es nicht zu erzählen, es war wieder einmal landschaftlich schön und zum Gluck deutlich warmer als in Milford :)
 
Dann am ersten Tag habe ich eine Tagestour gemacht rund um Queenstown, hier nach der Stromschnelle "Roaring Meg"

Von einem (natürlich geschlossenem) Skigebiet aus hatte man einen wunderbaren Blick auf die Gegend um Queenstown und den Lake Wakatipu (Queenstown ist irgendwo hinter dem vorderen Berg rechts im Bild) Von dort aus sind auch einige Paraglider gestartet, da gehört auch einiges an Mut dazu :)
 

Weiter in Richtung Glenorchy (Nördlich von Queenstown) ging es über eine kurvenreiche Strasse mit schönem Ausblick auf den Lake Wakatipu)


Und am nördlichen Ende des Sees bei Glenorchy wurde auch (was sonst) Herr der Ringe gedreht, man muss sich das alles nur etwas dunkler vorstellen und einen grossen Turm dazu denken, dann erkennt man auch schon Isengard wieder. 


Wieder näher bei Queenstown (im beschaulichen, aber schönen Städtchen Arrowtown) am Arrow River wartet die nächste Film-Location - Sollte man es noch nicht erkennen, hier hat Arwen die Ringgeister abgeschüttelt nach einer Verfolgungsjagd
.

Und in diesem Stückchen Wald hat die Verfolgungsjagd stattgefunden.


Und zum krönenden Abschluss - Wer es auf Facebook noch nicht gelesen hat, ich hatte doch tatsäclch den Mut zu einem Bungy-Sprung aus 134 Meter Höhe - Es war ein ziemlicher Adrenalin-Kick, aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall!